Operationsspektrum

Die Art der Behandlung hängt selbstverständlich von der Erkrankung ab. Oberstes Ziel ist es dabei, die optimale Funktion bei maximaler Schmerzfreiheit ihres eigenen Gelenkes zu erhalten. Das eigene Gelenk erhaltende Therapiemaßnahmen von der Physiotherapie über arthroskopische Eingriffe des Hüftgelenkes bis hin zu den minimalinvasiven Operationen insbesondere bei Frühstadien einer Arthrose stehen hier im Mittelpunkt. Ist eine Gelenkersatzoperation ("künstliches Hüftgelenk") notwendig, legen wir höchsten Wert auf die Anwendung minimal-invasiver Verfahren, bei denen durch eine muskelschonende Operationstechnik eine Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes, ein geringerer Schmerzmittelbedarf und eine schneller Rehabilitation erreicht werden kann.

Das Spektrum der operativen Therapie umfasst:

  • Implantation von künstlichen Hüftgelenken (Endoprothesen) unter Verwendung zielgenauer Navigationstechniken, muskelschonendem Vorgehen (minimalinvasive Operationstechniken) mit der Möglichkeit der maximalen Verkürzung der stationären Behandlungsdauer („Clinical Pathway“ über 5-9 Tage)
  • Diagnostik und Therapie schmerzhafter künstlicher Hüftgelenke
  • Schwerpunkt sind Wechseloperationen von Hüftgelenksendoprothesen unter Rekonstruktion der Knochendefekte mit hochmodernen Implantationssystemen bis zur Verwendung von Spezialanfertigungen und Tumorprothesen
  • Arthroskopie („Gelenkspiegelungen“) des Hüftgelenkes
  • Rekonstruierende Eingriffe am Becken bei angeborenen und erworbenen Deformitäten (z. B. Beckenosteotomien nach Ganz bei Hüftdysplasie)
  • Gelenkerhaltende und achskorrigierende Eingriffe am Oberschenkel (z. B. Umstellungsosteotomien, Hüftkopfmodulationen)
  • Versorgung von Frakturen und Spätfolgen von Unfällen am Becken und Hüftgelenk
  • Konservative und operative Therapie der angeborenen Hüftdysplasie/ Hüftluxation in jedem Alter (siehe hierzu auch Sektion Kinderorthopädie)
  • Konservative und operative Therapie aseptischer Hüftkopfnekrosen im Kindes- und Erwachsenenalter
  • Konservative und operative Therapie chronisch entzündlicher Hüftgelenkserkrankungen
  • Konservative und operative Therapie von Infektionen im Becken- und Hüftgelenksbereich mit knöcherner Beteiligung
  • Operative Therapie Becken- und Hüftgelenksnaher Tumoren (siehe hierzu auch Sektion Tumorchirurgie)

Warum eine Behandlung in der Charité?

Die Mitarbeiter des Teams mit den Schwerpunkten Hüft- und Beckenchirurgie zählen zu den erfahrensten Hüftgelenksorthopäden – und Chirurgen in Deutschland. Dies wird zum einen durch die Nennung in nahezu allen Empfehlungslisten von Ärzten auf diesem Fachgebiet (Focus-Ärzteliste, Guter Rat, Berliner Kuriere usw.) belegt als auch durch eine sehr hohe Zahl von Weiterbildungsveranstaltungen für Ärzte. Die nationalen und internationalen Kurse, in denen ärztlichen Kollegen die Techniken des minimalinvasiven Operierens am Hüft- und Kniegelenk gelehrt werden, finden bei extrem hoher Resonanz mehrfach jährlich statt.

Der von der Klinik veranstaltete jährliche Endoprothesenkongress in Berlin, gemeinsam mit der Endo-Klinik in Hamburg und der OCM-Klinik in München, ist einer der am besten besuchten Fachkongresse dieser Art in Deutschland.

Mit über 1000 Eingriffen am Hüftgelenk pro Jahr existiert nicht nur eine große wissenschaftliche Expertise sondern ebenfalls höchste praktische Erfahrung.

Terminvereinbarung

Hier können Sie einen Termin für die Sprechstunden am

Campus Mitte oder

Campus Virchow-Klinikum vereinbaren.