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Beratungsgespräch in der Sprechstunde

Gutartige Weichgewebstumore

Informieren Sie sich zur Behandlung von Weichteiltumoren im Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie.

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Was sind Weichteiltumore?

Unter dem Begriff „Weichteiltumor“ oder „Weichgewebstumor“ werden Raumforderungen unterschiedlicher Ursprungsgewebe (Muskel-, Fett-, Binde- und Nervengewebe) zusammengefasst. Sie können an nahezu jeder Stelle des menschlichen Körpers auftreten und haben z. T. eine genetische Ursache. Der Großteil der Weichteiltumore ist gutartig (benigne). Typische Vertreter gutartiger Weichgewebstumore sind:

  • Lipom
  • Fibrom
  • Leiomyom
  • Neurofibrom (Schwannom)
  • Angiom
  • Pigmentierte Villonoduläre Synovitis (PVNS)

Was sind die häufigsten Symptome bei Weichgewebstumoren?

Lipom rechte Leiste

Benigne Weichteiltumore verursachen meist keine Beschwerden, außer sie beeinträchtigen z. B. die Funktion eines Gelenkes (z. B. PVNS). Zudem können sich lokale Schwellungen an exponierten Stellen feststellen lassen. Diese gewinnen zunehmend an Größe. Bei sehr großen Tumoren können außerdem Bewegungseinschränkungen und Schmerzen auftreten.

Wie erfolgt die Diagnosestellung von Weichteiltumoren im CMSC?

Grundsätzlich erfolgt zunächst eine klinische Untersuchung sowie die Befundung der vorhandenen Bildgebung. Hierbei ist neben der konventionellen radiologischen Untersuchung die Kontrastmittel-MRT richtungsweisend.

Wie werden Weichteiltumore in der Regel behandelt?

PVNS popliteal gelegen

Nach Diagnosestellung kann bei asymptomatischen, gutartigen Befunden über eine konservative Behandlung nachgedacht werden. In diesem Fall sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen vereinbart werden. Bei Tumorwachstum, Beschwerden oder kosmetischer Beeinträchtigung kann der Tumor reseziert werden. In Abhängigkeit vom individuellen Gesundheitszustand ist die Tumorentfernung meist mit einem zwei- bis dreitägigen stationärer Aufenthalt verbunden. Ist der Tumor vollständig reseziert, ist die Behandlung nach Entfernung des Nahtmaterials abgeschlossen.