Metanavigation:

Hier finden Sie den Zugang zur Notfallseite, Kontaktinformationen, Barrierefreiheits-Einstellungen, die Sprachwahl und die Suchfunktion.

Navigation öffnen

Osteonekrose

Die Osteonekrose wird auch als Knocheninfarkt bezeichnet. Hierbei ist die Blutversorgung im Knochenbereich gestört. Aufgrund einer Durchblutungsstörung wird das Knochengewebe nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt und beginnt abzusterben, es wird „nekrotisch“.  Osteonekrosen können sich an jedem Knochen bilden, größtenteils sind jedoch der Oberschenkel- und Oberarmknochen betroffen. 

Sie befinden sich hier:

Was sind die Ursachen der Osteonekrose?

Zum einen kann eine Osteonekrose nach einem Unfall auftreten, zum Beispiel wenn ein verschobener Bruch der Hüfte die Blutgefäße zerreisst und eine Unterversorgung des Knochens mit Sauerstoff auftritt. Als Folge stirbt das Gewebe ab.

Zum anderen können Osteonekrosen Folgen systemischer Krankheiten sein, die die Blutgefäße blockieren. Beispiele sind Krebserkrankungen, hochdosierte Kortisonbehandlung oder Alkoholabusus.

Im Bereich des Kniegelenkes treten Osteonekrosen meist der Femurkondylen manchmal auch in Kombination mit anatomischen Fehlstellungen auf.

   

Welche Symptome treten bei der Osteonekrose auf?

Zu Beginn der Krankheit treten häufig kaum Symptome auf, weshalb die Krankheit einige Zeit unentdeckt bleiben kann. Im weiteren Krankheitsverlauf empfinden die Betroffenen meist stärker werdende Gelenkschmerzen. Sie äußern sich zunächst nur bei Belastung, später auch im Ruhezustand. Aufgrund des Absterbens des Gewebes wird der Knochen außerdem zunehmend brüchiger bis er, unbehandelt, schlussendlich zusammenbricht.

 

Wie wird Osteonekrose diagnostiziert?

Neben der Anamnese und körperliche Untersuchung zur Erfassung von Beschwerden, sind bei der Detektion von Osteonekrosen vor allem bildgebende Verfahren geeignet um auch die Lokalisation und das Ausmaß genau zu analysieren. Zunächst wird hierbei ein Röntgenbild angefertigt. Die MRT kann auch im Frühstadium Osteonekrosen bereits gut abbilden.

 

Wie wird die Osteonekrose behandelt?

Bei frühzeitiger Diagnose und einem kleinen nekrotischen Bereich, kann eine Knochennekrose oft konservativ mit entzündungs- und schmerzlindernden Medikamenten und Entlastung der betroffenen Extremität behandelt werden.

Wir bieten unseren Patienten hier auch die Anbohrung der Läsion mit einer regenerativen Therapie mittels der minimalinvasiven Injektion von BMAC (konzentriertem Knochenmark) an, welche bei großen Patientenkollektiven bereits gute Ergebnisse gezeitigt hat. Ergänzt wird dieses therapeutische Vorgehen in der Regel auch mit Entlastungsmaßnahmen und physiotherapeutischen Übungen. Mit dieser Behandlung kann das Fortschreiten der Krankheit im Idealfall verlangsamt bzw. gestoppt und abgestorbenes Gewebe wieder durch gesundes neugebildetes Gewebe ersetzt werden.


Ist eine konservative Therapie nicht geeignet, können je nach Krankheitsbild verschiedene operative Verfahren eingesetzt werden, wie z. B. eine Knochentransplantation, wenn Knorpel betroffen ist auch in Verbindung mit einer Knorpeltransplantation, sowie das gesamte Spektrum der Mini-, Teil- und Vollprothetik.