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25.11.2015

Benjamin Bartek erhält Forschungsförderung

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Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. fördert Forschungsprojekt zur pathologischen Kinematik des Knies.

Benjamin Bartek, Assistenzarzt in Weiterbildung am Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie, erhält von der Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. eine Forschungsförderung in Höhe von 10.000 Euro.

Zusammen mit seinem klinischen Kollegen Dr. med. Tobias Jung (Leitender Arzt der Sektion Kniechirurgie und Sporttraumatologie) und Dr.-Ing. Heide Boeth (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Julius Wolff Institut) erhält er die Förderung für das Projekt "Grundlage für das Verständnis der Knorpeldegeneration: Die Bedeutung von Gelenk-Laxizität für die pathologische Kinematik des Knies in aktiven und passiven Bewegungen".

Das Ziel dieser Studie ist es, die Instabilität im Kniegelenk nach vorderer bzw. hinterer Kreuzbandruptur während täglicher Aktivitäten zu erfassen und quantitativ zu bestimmen. Hierzu führen Patienten mit verletzten und rekonstruierten Kreuzbändern verschiedene Aktivitäten des täglichen Lebens durch. Die funktionelle Bewegung wird dabei computerunterstützt von mehreren Kameras hochauflösend aufgenommen. Die rotatorische Stabilität wird in passiver Drehbewegung im Kniegelenk durch ein für diese Studie eigens entwickeltes Gerät gemessen. Hierbei wird eine interne und externe Rotation am Unterschenkel appliziert und das dabei auftretende Drehmoment im Kniegelenk gemessen.

Diese Studie legt den Grundstein für ein quantitatives Verständnis zwischen passiver und aktiver Instabilität im Kniegelenk. Die Ergebnisse dieser Studie sollen zum einen als Hilfsmittel zur Diagnose von Rotationsinstabilität in Kniegelenken dienen, und zum anderen den Operateur bei der Entscheidungen zur Notwendigkeit einer Rekonstruktion unterstützen.

Neben dem vorrangigen Ziel, ihren Mitgliedern und allen arthrosebetroffenen Menschen auf breiter Front zu helfen und beizustehen, fördert die Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. auch die wissenschaftliche und klinische Erforschung der Arthrosekrankheit, ihrer Vorbeugung, Erkennung und Behandlung. Der gemeinnützige Verein fördert deshalb seit Jahren mit Nachdruck wichtige Forschungsprojekte und arbeitet dabei mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen.



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