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27.11.2017

Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie öffnete seine Türen für zehn wissbegierige Kinder

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Foto: Charité / Sabine Müller

Das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der Charité - Universitätsmedizin Berlin gab am 24. November zum zweiten Mal Kindern und ihren Mentoren einen Einblick in das Berufsleben von Medizinern und Pflegekräften. Nachdem das Kooperationsprojekt mit dem Verein "kein Abseits! e.V." im vergangenen Jahr große Begeisterung bei allen Beteiligten hervorgerufen hatte, wurde die Veranstaltung in diesem Jahr erneut organisiert.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CMSC zeigten den Schülern und ihren Mentoren unter anderem, wie die Anamnese bei Verletzungen abläuft, wie es in einem OP aussieht und welche Aufgaben eine Pflegekraft hat. Zum Abschluss erhielten die kleinen Gäste noch Teilnahmeurkunden und ein Handout mit interessanten Informationen zum menschlichen Körper und der Arbeit in der Unfallchirurgie.

Die Veranstaltung ermöglichte den Kindern und Jugendlichen einen Einblick in die Berufswelt und die Abläufe einer Klinik. Die Minderung möglicher Ängste in Bezug auf Krankenhäuser und die ärztliche Behandlung war ein weiteres Ziel am vergangenen Freitag. Um das Interesse der Anwesenden von Beginn an zu wecken, wurden sie durch vielseitige Mitmachaktionen aktiv in das Programm eingebunden. Mit Gips-Training, richtiger OP-Kleidung und Übungen zur korrekten Händedesinfektion verbrachten die jungen Teilnehmer einen spannenden Nachmittag. Zudem wurden alle noch so kleinen Fragen auf kreative Weise vom medizinischen Personal beantwortet. So erklärten die Unfallchirurgen u.a. wie sich das weibliche und männliche Skelett unterscheiden, was für ein Medizinstudium wichtig ist und warum die Charité-Standorte "Campus" heißen. Das CMSC bietet den Jugendlichen außerdem die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums tiefer in den Krankenhausalltag hineinzublicken.

Der Verein "kein Abseits! e.V." unterstützt Kinder und Jugendliche aus Berlin Reinickendorf. Ziel ist es, sie an positive Vorbilder heranzuführen, ihnen Schlüsselqualifikationen zu vermitteln und sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Die unterschiedlichen Projekte reichen vom gemeinsamen sportlichen Aktivitäten über Mentoring-Programme bis zur Berufsfelderkundung.



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