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07.07.2014

DFG bewilligt Forschergruppe

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Berliner Forscher untersuchen Selbstheilungskräfte im Alter.

Unter der Projektleitung von Prof. Georg Duda, Direktor des Julius Wolff Instituts, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. den Antrag einer Forschergruppe mit dem Arbeitstitel "Regeneration in Aged Individuals: Using bone healing as a model system to characterize regeneration under compromised conditions" für eine Laufzeit von drei Jahren bewilligt.

Das Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie ist ebenfalls mit einem Teilprojekt beteiligt. Unter der Projektleitung von Dr. Christian Kleber und Prof. Klaus-Dieter Schaser soll eine quantitative Analyse der altersabhängigen Interaktion von Polytrauma und Frakturheilung erfolgen. Hierzu wird in einer prospektiven klinischen Studie die Altersabhängigkeit der Frakturheilung nach Polytrauma analysiert und deren qualitativen Unterschiede bedingt durch eine individuell unterschiedliche, verletzungs- und altersabhängige Immunantwort nach Mono- versus Polytrauma untersucht. Parallel soll ein Polytrauma-Mausmodel (Kombination aus SHT, hämorrhagischem Schock, Femur-/Tibiafraktur) etabliert werden, welches sowohl eine quantitative Beurteilung der Frakturheilung als auch eine weiterführende Analyse der posttraumatischen Immunantwort mit in vivo Immunmodulation der in der klinischen Studie erhobenen prognostisch relevanten Parameter erlaubt. In Zukunft sollen so die geriatrischen Polytrauma-Patienten besser klassifiziert werden können und ggf. durch Modulation der posttraumatischen Immunantwort das Überleben und die Frakturheilung verbessert werden.

Die Forschergruppe bezeichnet sich als ein enges Arbeitsbündnis mehrerer Wissenschaftler, die gemeinsam eine Forschungsaufgabe bearbeiten. Neben dem Julius Wolff Institut und dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie sind innerhalb der CharitéUniversitätsmedizin Berlin auch die Institute der Medizinischen Genetik und Humangenetik sowie der Medizinischen Immunologie und das Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien beteiligt. Weitere Einrichtungen sind das Institut für Biochemie der Freien Universität Berlin und das Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin.



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