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19.05.2016

Michael Müller gewinnt Vortragspreis der VSOU

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Michael Müller
Dr. med. Michael Müller
Dr. med. Michael Müller

Vortragspreis für Übersichtsarbeit über azetabulärer Defekte in der Hüftrevisionsendoprothetik.

Michael Müller, Oberarzt am Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie (CMSC) der CharitéUniversitätsmedizin Berlin, ist von der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VSOU) auf der diesjährigen Frühjahrestagung in Baden-Baden mit dem Vortragspreis ausgezeichnet worden.

Zusammen mit seinem klinischen Kollegen Prof. Dr. Carsten Perka (Ärztlicher Direktor des CMSCs) erhielt er die Auszeichnung für seinen eingereichten Abstract über "Aktuelle Klassifikation und Therapiestrategien azetabulärer Defekte in der Hüftrevisionsendoprothetik".

Basierend auf der enormen operativen Herausforderung von azetabulären Defekten in der Hüftrevisionsendoprothetik befasst sich die eingereichte Arbeit mit der Entwicklung einer anwendungsorientierten Klassifikation azetabulärer Defekte, bei dem sich das therapeutische Vorgehen eindeutig ableiten lässt. Eine der am häufigsten verwendeten Klassifikationen ist die Paprosky-Klassifikation. Diese unterscheidet vor allem kraniale, zentrale, segmentale und Diskontinuitätsdefekte, berücksichtigt jedoch bspw. Vorder- und Hinterranddefekte nur unzureichend. Dieser Umstand wurde in der vorliegenden Studie bei der Klassifikation eingebunden. Die Daten dieser Studie basieren auf einer Auswertung der azetabulären Revisionsoperationen hinsichtlich der Art der Versorgung und der Defektklassifikation am CMSC in den letzten acht Jahren. Anhand der Ergebnisse wurde ein Klassifikationssystem mit sieben Defektgraden abgeleitet, welches mit eindeutigen Therapieempfehlungen verbunden ist.

Die Prämierung mit dem Vortragspreis erfolgte auf Basis aller eingereichten und angenommenen Abstracts  für die Jahrestagung. Der Preis ist von der VSOU mit 500 € dotiert.



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